Bei der Handhabung von mikronisiertem Siliziumcarbid (SiC) treten häufig Probleme auf: Das feine Pulver neigt zur Agglomeration, staubt stark und verstopft konventionelle Fördersysteme. Die abrasive Wirkung des Materials führt zu hohem Verschleiß an Anlagenkomponenten. Gleichzeitig müssen Reinheit und Partikelgrößenverteilung während des gesamten Förderprozesses erhalten bleiben, was mit Standardlösungen kaum realisierbar ist.

Mikronisiertes Siliziumcarbid zeichnet sich durch eine extrem hohe Härte (Mohs 9,5), eine geringe Partikelgröße (typischerweise < 10 µm) und eine niedrige Schüttdichte aus. Es ist abrasiv, elektrostatisch aufladbar und neigt zur Bildung von feinen Stäuben. Die hohe spezifische Oberfläche begünstigt Adhäsion und Verklumpung, was eine schonende, aber effiziente Förderung erfordert.

Die von Haide Pulvertechnik entwickelte Anlage ist speziell auf die Anforderungen von mikronisiertem Siliziumcarbid ausgelegt. Sie kombiniert eine druckdichte Förderleitung mit verschleißfesten Auskleidungen und einer optimierten Düsengeometrie. Das System arbeitet im Dünnstrom- oder Dichtstromverfahren, je nach Partikelgröße und gewünschtem Durchsatz. Integrierte Entstaubungs- und Entlüftungseinheiten minimieren Emissionen und erhalten die Produktqualität.

Durch den Einsatz von Hartmetallbeschichtungen und keramischen Komponenten wird der Verschleiß auf ein Minimum reduziert. Eine adaptive Steuerung reguliert die Fördergeschwindigkeit und verhindert Verstopfungen. Das geschlossene System verhindert Staubaustritt und schützt das Personal. Die Förderung erfolgt ohne signifikante Partikelzerstörung oder Agglomeratbildung – die Reinheit und Kornverteilung bleiben erhalten. Zudem ermöglicht die modulare Bauweise eine einfache Integration in bestehende Produktionslinien.
Shandong Haide Powder Engineering Co., Ltd.
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