In vielen industriellen Prozessen ist die pneumatische Förderung von feinen, hygroskopischen Pulvern wie Eisen(II)-sulfat (FeSO₄) eine anspruchsvolle Aufgabe. Anwender berichten häufig von Verstopfungen in Rohrleitungen, ungleichmäßiger Dosierung und erhöhtem Verschleiß der Anlagenkomponenten. Hinzu kommt die Neigung des Materials zur Agglomeration bei Feuchtigkeitseinwirkung, was die Förderstabilität beeinträchtigt und Wartungsintervalle verkürzt.

Eisen(II)-sulfat (FeSO₄) liegt typischerweise als feinkristallines Pulver mit einer Schüttdichte von 0,8–1,2 g/cm³ vor. Die Partikelgröße variiert zwischen 50 und 500 µm. Das Material ist hygroskopisch und neigt bei hoher Luftfeuchtigkeit zur Verklumpung. Zudem besitzt es abrasive Eigenschaften, die herkömmliche Fördersysteme schnell verschleißen lassen. Eine schonende, aber zuverlässige Handhabung ist daher unerlässlich.

Die Haide Pulvertechnik hat ein speziell auf Eisen(II)-sulfat-Pulver abgestimmtes pneumatisches Fördersystem entwickelt. Es kombiniert eine dichte Stromförderung mit einer optimierten Rohrgeometrie und speziellen Dichtungswerkstoffen. Das System arbeitet mit niedrigen Fördergeschwindigkeiten, um Abrieb und Staubbildung zu minimieren, und sorgt gleichzeitig für eine gleichmäßige, pulsationsfreie Materialbewegung. Eine integrierte Feuchtigkeitskontrolle verhindert Agglomeration während des Transports.

Durch die maßgeschneiderte Auslegung auf die Materialeigenschaften von FeSO₄ werden Verstopfungen wirksam vermieden. Die verschleißfesten Komponenten erhöhen die Anlagenverfügbarkeit und senken Wartungskosten. Die präzise Dosierung ermöglicht eine reproduzierbare Prozessführung, während die geschlossene Bauweise Staubemissionen und Produktverluste reduziert. Das System passt sich flexibel an unterschiedliche Förderstrecken und Durchsatzanforderungen an.
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